CutCode entstand an der Maschine — weil ich selbst wusste, was fehlt.
Mein Name ist Philipp Niebler. Ich bin gelernter Industriemechaniker und leite die Abteilung 5-Achs-Fräsen und CAM-Programmierung in einem Werkzeugbaubetrieb in der Oberpfalz. Parallel dazu entwickle ich CutCode — die Software für die Branche, aus der ich selbst komme.
Den Anstoß für CutCode gab die tägliche Arbeit in der Lohnfertigung. Werkzeughersteller sind untereinander schwer vergleichbar — gleiche Bezeichnung bedeutet selten gleiche Leistung. Standzeiten und Lagerbestände wurden in der Praxis kaum festgehalten, weil die manuelle Erfassung zu aufwendig war. Das Ergebnis: Wissen, das im Kopf einzelner Kollegen blieb, und Entscheidungen, die auf Erinnerung statt auf Daten beruhten.
Da es am Markt nichts gab, was leichtgewichtig genug für meinen Betriebsalltag gewesen wäre, habe ich angefangen, es selbst zu entwickeln.
Den fachlichen Hintergrund dafür bringe ich aus der Werkstatt mit: Meine Ausbildung zum Industriemechaniker habe ich 2017 abgeschlossen und seitdem in verschiedenen Bereichen der zerspanenden Fertigung gearbeitet — zunächst im Maschinenbau, dann in der Lohnfertigung, heute im Werkzeugbau für Stanzwerkzeuge. Aktuell bilde ich mich berufsbegleitend zum Industriemeister weiter.
Den Anfang machte das Core-Modul: Werkzeugverwaltung, Standzeiterfassung und Herstellervergleich. Es löst genau das Problem, das mich in der Lohnfertigung gestört hat.
CutCode läuft seit Beginn produktiv in meiner eigenen Werkstatt. Jeder Fehler, der im Tagesgeschäft auftritt, fließt zurück in die Entwicklung. Dadurch ist die Software nicht aus einer Anforderungsliste entstanden, sondern aus der Praxis derselben Werkstatt, in der sie täglich genutzt wird.
Ich bin in erster Linie Zerspaner und CAM-Programmierer. Das Domänenwissen aus der Werkstatt fließt direkt in die Entwicklung ein — von der Auswahl der Felder in der Werkzeugdatenbank bis zur Frage, welche Auswertungen in der Fertigung tatsächlich gebraucht werden.
Software für die Zerspanung sollte von jemandem gebaut werden, der den Unterschied zwischen Schrupp- und Schlichtbearbeitung nicht nachschlagen muss. Ich entwickle CutCode für Betriebe wie den, in dem ich selbst arbeite — mit den Werkzeugen, die ich selbst einsetze.
CutCode ist eine Webanwendung auf Basis von Python und Django im Backend, mit eigenem Frontend und kompletter DevOps-Pipeline. Für die Verarbeitung von CAD-Daten kommt PythonOCC zum Einsatz. Programmieren ist seit der Schulzeit ein fester Bestandteil meiner Arbeitsweise; heute ist es das Werkzeug, mit dem ich mein Fachwissen in nutzbare Software übersetze.
Ich zeige Ihnen CutCode gerne persönlich — sprechen Sie mich direkt an.